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Prof. Dr. Jan Cejka, wurde 1933 in Vysoké Mýto ( Böhmen ) geboren und studierte in Prag Architektur. Nach dem Diplom arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros in Tschechien. Später unterrichtete er an der Prager Technischen Universität (CVUT) und als Gastdozent an der Bagdad-Universität im Irak. 1970 emigrierte er nach Deutschland, wo er zunächst als Architekt arbeitete und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU München tätig war.

Nach seiner Promotion über islamische Baugeschichte arbeitete er ab 1978 als Gastprofessor an den Universitäten in Amman (Jordanien) und Beirut. 1984 wurde er als Professor für die Grundlagen der Gestaltung an die Fachhochschule Münster berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung 1998 tätig war. Seitdem wohnt er mit seiner Frau in Greven.

Als Architekt hat er z.B. den Campus der Tschechischen Universität für Landwirtschaft in Prag und – als Preisträger in einem internationalen Architektenwettbewerb - die König-Abdullah-Moschee in Jordanien entworfen und realisiert.

Als Zeichner hat er noch die traditionelle Architektenausbildung genossen. Diese betont das Freihandzeichnen, die perspektivische, plastische und räumliche Darstellung, den Schattenwurf und  die unterschiedlichen Darstellungstechniken, die seine handwerkliche Grundlage bilden.

Als Künstler hat er von dieser fundamentalen Ausbildung profitiert. Seine Zeichnungen, Gemälde und Graphiken haben auf internationalen Ausstellungen große Beachtung gefunden. Trotzdem gilt er bei Sammlern immer noch als „Geheimtipp“. Er ist - nach Ausstellungen in Prag, Bagdad, Amman, Beirut und Münster etc. - jetzt auch in Westerkappeln  auf dem Kulturhof Westerbeck im Galerie-Café präsent!

Von der Skizze …… über fotorealistische, …. irrationale und surreale Darstellungen zeigt Jan Cejka in dieser Ausstellung das gesamte Spektrum seiner technischen und kreativen Meisterschaft. In allen Darstellungen gilt sein besonderes Interesse jedoch der dritten Dimension – der Modellierung der Oberflächen, der räumlichen Tiefe und der Körperlichkeit. Organische Objekte oder organisch anmutende Gebilde werden mit harten Geometrien konfrontiert oder in mehrere klar definierte Flächen zerschnitten. Auf die handwerkliche Präzision wird dabei größter Wert gelegt.

Er präsentiert seine klein- und großformatigen Arbeiten in den verschiedensten Techniken wie Acryl, Aquarell, Buntstift- und Federzeichnung, Holzschnitt und Kaltnadel-Radierung.

Die Ausstellung dauert von Fr 01. bis So 30.Mai 2009 – immer Sa ab 15.00 und So ab 14.00 Uhr.

Eine Vernissage mit Einführung (Prof. Beckmann) und Musik (Anne Linnemannstöns – Stimme, Jan Cejka – Gitarre und TomTom – schlagende Argumente) ist am 09.Mai um 17.00 Uhr im Galerie-Café.