Johannes Eidt - Grafik
Mechthild Menzel - Skulptur

Vernissage am Sonntag, 05.08 um 19.00 Uhr mit
Johannes Eidt - Gesang

Johannes Eidt
wurde 1936 in Osnabrück geboren

Nach seinem Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Heinrich Wildemann
- von 1956-58 - brach er 1959 nach Japan auf.
Von 1960-62 studierte er hier Grafik an der Tokyo University of Arts bei Prof.Tetsuro Komai

1963 war er zurück in Osnabrück und richtete sich seine eigene Werkstatt für künstlerische Grafik in der Hegerstraße ein. Mit Lithografie und Serigraphie arbeitete er in Ateliergemeinschaft mit Rolf Overberg (Keramik) und Hermann Auf der Heide (Bildhauerei).
Er heiratete dieJapanerin Sonoi Kato.

1969-72 war er Assistent am Seminar für Grafik an der Tokyo University of Arts und nahm 1974 ein weiteres Studium, diesmal an der Kunsthochschule Kassel auf.
Es folgte 1977 ein Gaststudium an der Ecole des Beaux Arts in Angers (Frankreich).

1978-79 bekam er einen Lehrauftrag an der Tokyo University ofArts in Japan und erhielt 1981 den 1. Preis der SHUN-YO-KAI-Künstlergruppe, Kunsthalle Tokyo

1982 hielt er sich in in New York auf. Er bekam Mappen- und Editions-Aufträge für die Galerie Frank Fedele
1983-86 folgte eine Lehrtätigkeit an der Universität Hildesheim

1987 war er Preisträger des Wettbewerbs Kunst und Telefon der Deutschen Bundespost und 1988
Gastkünstler der Paul-Ernst-Wilke-Gesellschaft in Bremerhaven

1990 bekam er einen zweiten Lehrauftrag in Japan. Diesmal am Internationalen Museum für Künstlerische Grafik in Machida/Tokio

1991 begannen mit der Einrichtung eines eigenen Ateliers in Tokio kontinuierliche Arbeits- und Ausstellungsaufenthalte in Japan

2003 wurde er Preisträger des Projektes Fahnenmeer der Kunsthalle Wilhelmshaven. – Er ist Mitglied der Künstlergruppen Japanischer Künstlerbund SHUN-YO-KAI
der Künstlergruppe Arche Hameln und Mitglied im
Bund Bildender Künstler Niedersachsen.


„Die Parallelperspektive, wie die Japaner sie traditionell verwandten, hat mich immer fasziniert, zumal ich vor meinen Reisen nach Japan noch sehr der europäischen künstlerischen Raumauffassung, also der Zentralperspektive, verhaftet war. Meine durch Japan beeinflusste Auffassung des Raumes in Form von hintereinander gestaffelten oder geschichteten Formen und Flächen könnte sicher mühelos als Bühnenbild nachgebaut werden. Und es wäre eine Wunschvorstellung von mir, dass meine Motive tatsächlich einmal gebaute Gestalt annähmen.

Aber sicher ist meine Art der Raumbehandlung auch auf einen Stuttgarter Professor zurückzuführen, der mir noch während meiner Ausbildung einbläute, jedes Bild von mir müsste motivisch so angelegt sein, dass ein Modellbauer es mühelos mit Säge und Hammer nachbauen könnte.“

Ausstellung vom 04.08. bis 02.09.2012
jeweils Sa ab 15.00 + So ab 14.00 Uhr








Mechthild Menzel
wurde 1965 in Garrel geboren.              

1982 erhielt sie die Ausbildung zur Fremdsprachen-Korrespondentin und wurde 1985 kaufmännische Angestellte. Dies blieb sie hauptberuflich bis heute.

2009 begann sie mit der Gestaltung von Plastiken in Beton als Autodidaktin.

2010 und 2011 hatte sie Ihre ersten Ausstellungen

- auf dem Kunstmarkt Bad Bentheim

- auf Schloss Clemenswerth - ParkArt

- auf dem Kunstmarkt Lingen

- bei der Kunstforum Waldbühne Ahmsen

- als Privatausstellung bei Fietz Ulferts in Rhauderfehn

- bei der Kunstausstellung im Ziegeleimuseum Midlum Leer 

- und im Museumsdorf Cloppenburg

Mechthild Menzel formt Plastiken in Beton über einem Stahlgerüst als tragendem Element.

Die Skulpturen werden von innen nach außen aufgebaut und modelliert. Dabei ergeben sich rauhe bis glatte Strukturen; abschließend werden sie patiniert und beschichtet. Jede Arbeit ist ein Unikat.

Plastiken für den Außenbereich werden mit einer speziellen Versiegelung versehen und sind daher witterungsbeständig. Die Größen variieren zwischen 20 und 200 cm. Die Herstellung einer Plastik kann bis zu 10 Wochen dauern .

Zentrales Thema ihrer Arbeiten ist die menschliche Gestalt „in positiver Grundstimmung“. Um diese bemüht sie sich durch die Formung von Figuren in schlank aufstrebender Leichtigkeit - aber auch innehaltend, nach innen schauend und in sich ruhend.

Fließend geformte Übergänge zwischen figürlich-gegenständlichen und abstrahierten Formelementen bilden eine spannungsreiche Symbiose.



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( "Giacometti ? – Wer ist das?!“ )